Aktuelles

31.01.12
Auftakt "Erlebnis Internet"

Auftakt "Erlebnis Internet" am 26.04.2012 - Patin hilft beim Einstieg in die Welt der Computer und des Internet Netzneulinge erhalten im Haus des Hörens kompetente Unterstützung Für alle, die bis jetzt wenig oder keine Erfahrung im Umgang mit Computern und dem Internet haben, bietet die Leipzigerin Gisela Rößler im Rahmen einer Veranstaltungsreihe unter dem Namen "Erlebnis Internet" Hilfe im Umgang mit dem Computer und auf dem Weg ins Internet an. Schwerpunkte auf dem Weg in Internet werden unter anderem das Einkaufen, die Bereiche Finanzen, Gesundheit und Reisen sowie das Thema Sicherheit sein. Das Angebot richtet sich an Interessierte, die das Internet mit seinen Möglichkeiten besser kennenlernen und das Netz kompetenter nutzen möchten. Gisela Rößler engagiert sich bereits seit einigen Jahren im Bereich der Mediennutzung und -gestaltung für die Generation 50+. Mit Berührungsängsten, technischen Hürden und den ersten Schritten am Computer und im Internet ist Sie bestens vertraut und gibt nun ihre langjährigen Erfahrungen im Umgang mit dem PC und dem Internet gerne weiter. Darüber hinaus hat sich Gisela Rößler im Rahmen der Initiative Internet erfahren zur ehrenamtlichen „Internet- Patin“ qualifiziert. Die Inhalte der Lernstunden richten sich nach den Vorkenntnissen und den Interessen der Internetneulinge. Ein eigener PC oder Laptop ist nicht erforderlich. Nach der Auftaktveranstaltung am 26.04.2012 um 15.00 Uhr im Haus des Hörens, Dresdner Str. 78 in 04317 Leipzig werden weitere Termine vereinbart und bekannt gegeben. Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldung zur Auftaktveranstaltung am 26.04.2012: Telefonisch unter 0341 2216605, 0341 649010, in jeder Filiale des Gromke Hörzentrum oder unter www.gromke.de (im Bereich Veranstaltungen).

23.01.12
Mehr Lebensqualität und eine bessere Partnerschaft – internationale Studie belegt positiven Einfluss von Hörsystemen

Pünktlich zum bundesweiten „Tag des Hörens“ unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Daniel Bahr präsentierte Hear the World erste Ergebnisse der internationalen Studie „Hören ist Leben“. Eine zentrale Erkenntnis: Menschen mit Hörverlust, die mit einem Hörgerät versorgt sind, berichten von einem Gewinn an Lebensqualität (78,1 Prozent der befragten Deutschen) und einer besseren Partnerschaft (64,6 Prozent). Dabei tragen die meisten Befragten ihr Hörgerät offen und selbstbewusst (78,1 Prozent) und erfahren positive Reaktionen aus ihrem Umfeld (77,1 Prozent). „Ich geHÖRE daZU!“ – so lautet das Motto des ersten bundesweiten „Tag des Hörens“ unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Dass „Hören“ und damit auch „Dazugehören“ keine Selbstverständlichkeit sind, belegen die Fakten: Alleine in Deutschland sprechen Experten von rund 16 Millionen Menschen, die mit einer Hörminderung leben. Mit teilweise gravierenden Folgen: Menschen mit einem unversorgten Hörverlust haben oft mit sozialer Isolation, Beziehungsproblemen, Nachteilen im Alltag bis hin zu Depressionen zu kämpfen. Moderne Hörgeräte steigern die Lebensqualität der Betroffenen und tragen dazu bei, dass sie wieder voll am Leben teilnehmen können. Um mehr über die Bedeutung des Hörens für die Lebensqualität zu erfahren, hat Hear the World, die weltweite Initiative des führenden Hörgeräteherstellers Phonak, die Studie „Hören ist Leben“ initiiert. Hierfür wurden von der Schweizer Marktforschungs- und Strategieberatung zehnvier über 4.300 Menschen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Großbritannien und den USA befragt. Dazu zählten Menschen mit einem Hörgerät, Menschen mit einem unversorgten Hörverlust, Angehörige von Menschen mit einem Hörverlust sowie neutrale Personen. Hier erste Ergebnisse für Deutschland im Überblick: • 78,1 Prozent der Befragten tragen ihr Hörgerät offen und selbstbewusst. • 77,1 Prozent der Befragten berichten, dass andere Menschen positiv auf ihr Hörgerät reagieren. • Für 72,6 Prozent der Befragten ist ihr Hörgerät so selbstverständlich, dass sie vergessen, dass sie es überhaupt tragen. • 69,7 Prozent der Befragten können sich ein Leben ohne Hörgerät nicht mehr vorstellen. • 78,1 Prozent der befragten Hörgeräteträger genießen eine höhere Lebensqualität, seit sie ein Hörgerät tragen.* • 64,6 Prozent der Befragten geben an, dass sich ihre Partnerschaft verbessert hat, seit sie ein Hörgerät tragen.* „Wir verfolgen mit Hear the World seit nun fünf Jahren das Ziel, Menschen für die Themen Hören und Hörverlust zu sensibilisieren und dabei auch längst überholte Vorurteile abzubauen, die noch immer mit Hörgeräten in Verbindung gebracht werden. Obwohl Hören für fast alle Lebensbereiche von zentraler Bedeutung ist, gibt es nach wie vor zu viele Menschen, die freiwillig auf ein großes Stück Lebensqualität verzichten, ohne sich dessen bewusst zu sein“, erläutert Wolfgang Bennedik, Geschäftsführer der Phonak GmbH. „Mit unserer Studie „Hören ist Leben“ möchten wir Menschen für bekannte und überraschende Aspekte des Hörens und deren Bedeutung für unsere Lebensqualität sensibilisieren. So wollen wir mehr Bewusstsein dafür schaffen, das eigene Gehör zu schätzen und zu schützen.“ * Angaben in Prozent der Top 3 Boxes (ein wenig / deutlich / sehr)

13.01.12
Study Warns Teens About High Risk of Hearing Loss with MP3 Players

According to new Tel Aviv University (TAU) research, one in four teens may be in danger of early hearing loss as a direct result of MP3 player listening habits. The research was published in the International Journal of Audiology and demonstrated clearly that teens have harmful music-listening habits when it comes to iPods and other MP3 devices. The research was led by Chava Muchnik, a professor at TAU's Department of Communication Disorders, and involved two stages. The first stage included 289 participants aged 13 to 17. They were asked to answer questions about their habits on personal listening devices (PLDs), specifically, their preferred listening levels and the duration of their listening. In the second stage, measurements of these listening levels were performed on 74 teens in both quiet and noisy environments. The measured volume levels were used to calculate the potential risk to hearing according to damage risk criteria laid out by industrial health and safety regulations. The study's findings are worrisome, says Muchnik. She found that 80% of the study’s teen participants use their PLDs regularly, with 21% listening from 1 to 4 hours daily and 8% listening more than 4 hours consecutively. Taken together with the acoustic measurement results, the data indicate that 25% of the participants are at severe risk for hearing loss. "In 10 or 20 years, it will be too late to realize that an entire generation of young people is suffering from hearing problems much earlier than expected from natural aging," says Muchnik. He added that those who are misusing MP3 players today might find that their hearing begins to deteriorate as early as their 30s and 40s, which is much earlier than past generations. Muchnik recommends that manufacturers adopt European standards that limit the output of PLDs to 100 decibels. Currently, maximum decibel levels can differ from model to model, but some can go up to 129 decibels, she said. SOURCE: Tel Aviv University

30.11.11
App gegen Schwerhörigkeit

Forscher in Hong Kong haben eine Smartphone-Anwendung entwickelt, die Frequenzen anheben kann, die der Gerätenutzer besonders schlecht hört. Rund 12 Prozent aller Amerikaner haben laut der jüngsten Statistik des Center for Hearing and Communication (CHC) Probleme mit ihrem Gehör. Um diesen Menschen im Umgang mit Gadgets wie Smartphones zu helfen, reicht es jedoch nicht, einfach nur die Lautstärke des Gerätes zu erhöhen: Die Art der Schwerhörigkeit ist von Mensch zu Mensch verschieden. "Jeder Hörverlust hat seinen eigenen Fingerabdruck", erläutert Barbara Kelly vom Betroffenenverband Hearing Loss Association. Eine neue Smartphone-Anwendung namens "ACEHearing" versucht dieses Problem nun mit Hilfe eines einfachen Tests anzugehen: Dieser diagnostiziert die Form der Schwerhörigkeit und passt dann den Audio-Output eines Mobilgerätes an, damit dieser zum Hörprofil des Nutzers auch wirklich passt. Andrew van Hasselt, der an der Hals-Nasen-Ohrenklinik der Chinese Unversity in Hong Kong lehrt, hat die Technik zusammen mit einem Forscherteam entwickelt. "Momentan ist die App noch im Prototypstadium. Wir hoffen aber, dass sie eines Tages zum Standard in Smartphones, Tablets und anderen Geräten wird, die über Tonausgabe verfügen." Der ACEHearing-Test erfolgt per Kopfhörer. Dabei spielt die App Klänge über einen bestimmten Frequenzbereich ab und fragt nach, ob der Nutzer sie hören kann. Die Software passt dann anschließend den Frequenzgang an und verstärkt problematische Bereiche, statt einfach nur die Gesamtlautstärke zu erhöhen. Das hilft beispielsweise Menschen, die Sprache nicht gut verstehen, in anderen Frequenzbereichen aber noch besser hören. Der ACEHearing-Test soll dabei mindestens genauso gut sein wie automatisierte Untersuchungsverfahren, die Ohrenspezialisten verwenden, meint Paul Lee, dessen Firma Ximplar bei der Entwicklung der App geholfen hat. "Es dauert oft fünf bis sieben Jahre, bevor ein Mensch, der einen Hörverlust erlitten hat, das Problem überhaupt angeht." Das ACEHearing-Team hoffe, Patienten früher zu helfen: durch eine möglichst einfach zu nutzende Lösung. Brian Fligor, Diagnostikleiter für den Bereich Ohrenheilkunde am Children's Hospital in Boston, empfiehlt allerdings, sich nicht nur auf eine App wie ACEHearing zu verlassen. Eine vollwertige Untersuchung sei notwendig, um Hörproblemen wirklich auf den Grund zu gehen. "Ich kann mir aber vorstellen, dass die Technik Musikfreunden helfen könnte, ein besseres Klangbild zu erhalten." Momentan ist das ACEHearing-Team dabei, Verhandlungen mit verschiedenen Smartphone-Herstellern zu führen, die das Verfahren in ihre Geräte einbauen wollen. Quelle: Technology review, 23.11.11, Kenrick Vezina

01.11.11
MTV Launches Reality Show Featuring Deaf Students of Gallaudet University

New York — mtvU, cable channel MTV’s 24-hour college network, is debuting “Quiet Campus,” a new short-form reality series that follows the lives of four young deaf college students from Washington DC’s Gallaudet University. The series will launch on October 24, 2011, and show its real-life characters participating in everyday campus life, from football games and gossip to classrooms and parties. “Entertainment has a powerful way of exposing viewers to new realities, breaking down stereotypes and misconceptions along the way,” said Paul Ricci, senior vice president of programming and head of development for mtvU. "Quiet Campus shines a spotlight on the hopes and dreams of these truly amazing young people as they experience the ups and downs of college life, and we believe that it will forever change the way our audience understands what it means to be deaf." The series will feature four Gallaudet students: Michel is a star athlete on the University’s football team, who is determined to rise above the competition to win this year’s homecoming game, his final one as a senior. Cesar is a popular and charismatic, gay Latino and an aspiring photographer who has a run-in with the “real world,” and eagerly awaits homecoming to find out if he’ll be crowned this year’s “King.” A college sophomore, Clayton never felt like he had that “perfect” connection with anyone before Gallaudet. The series shows how he develops a friendship and relationship with Taylor, a sophomore who lost her hearing at a young age due to chemotherapy treatments. For more information on "Quiet Campus," go to www.mtvU.com and http://www.mtvu.com/video/?vid=703980

20.10.11
Die Kosten einer Hörsystem-Anpassung … im Gespräch mit Hörakustik-Meisterin Gabriele Gromke

Immer wieder stehen Menschen mit Hörminderung vor der Frage ob ein Hörsystem Ihnen helfen kann, welche Kosten entstehen und was die moderne Technik leisten kann. Wir haben mit der Hörakustik-Meisterin Gabriele Gromke darüber gesprochen.

 

Frau Gromke, immer wieder gibt es Klagen, Hörsysteme seien sehr teuer. Dabei soll es doch auch Hörsysteme ohne privaten Eigenanteil geben?

Gabriele Gromke (GG): Richtig! Gesetzlich Krankenversicherte erhalten auf Verordnung Ihres HNO-Arztes einen Festbetrag zu Ihrem Hörsystem. Der mit ca. 400,- € vergleichsweise hohe Zuschuss und die Reparaturpauschale der Krankenkasse ermöglicht die Versorgung mit einem Hörsystem ohne privaten Eigenanteil. Fällig wird hier nur die gesetzliche Zuzahlung von 10,-€.

 

Und wo liegt dann der Unterschied zum Hörsystem mit Zuzahlung?

GG: Ein Hörsystem ohne privaten Eigenanteil gleicht den Hörverlust seines Trägers aus und bietet ihm die Möglichkeit die Lautstärke zu regulieren oder z.B. auf eine Ringschleife oder anderes Zubehör zu zugreifen. Bei diesen Hörsystemen handelt es sich um zeitgemäße Technik, die digital arbeitet. Spürt der Träger eines Hörsystems beim Probetragen, das weitere Ausstattungsmerkmale wie Spracherkennung, eine Bluetooth-Schnittstelle oder Störgeräuscherkennung notwendig werden, entsteht für diese Mehrausstattung ein Eigenanteil.

Verstehe ich das richtig: ich kann also verschiedene Hörsysteme zur Probe tragen? 

GG: Genau, das ist fester Bestandteil der Anpassung von Hörsystemen im Gromke Hörzentrum. Als Kunde erhalten Sie nach der Erstellung Ihres Hörprofils eine ausführliche Beratung zu allen, für Ihre Situation geeigneten Hörsystemen - mit und ohne privaten Eigenanteil. Nach einer Vorauswahl bekommen Sie jeweils ein Hörsystem mit nach Hause und erleben selbst, was das Hörsystem für Sie leistet. Manche unserer Kunden vergleichen auf diese Weise schon mal drei Hörsysteme miteinander und finden heraus welches den größten Nutzen im Alltag bringt.

 

Früher waren Hörsysteme recht groß - wie muss man sich aktuelle Hörsysteme äußerlich vorstellen?

GG: In den letzten Jahren hat sich in Bezug auf die äußere Erscheinung von Hörsystemen jede Menge getan. Zum einen sind die Geräte in vielen Farben erhältlich, z.B. passend zum Haar. Andererseits sind die Systeme immer kleiner geworden. Und die Größe entscheidet kaum noch über den Preis eines Hörsystems. So gibt es in fast allen Geräteklassen eine große Auswahl an Formen und Farben.

Frau Gromke, welchen Rat geben Sie uns für die Auswahl des richtigen Hörsystems mit auf den Weg?

GG: Zu allererst empfehle ich jedem, regelmäßig zum Hörtest zu gehen. Vorsorge ist heute in vielen Bereichen das A und O. Warum also nicht frühzeitig einen beginnenden Hörverlust erkennen und gegensteuern … in unseren Hörzentren erhält man einen solchen Hörtest gratis und ohne lange Wartezeiten. In der anschließenden Beratung bekommt man alle Details zu seinem Hörverlust erläutert und hat dann Klarheit. Für das Probetragen der Hörsysteme kann ich Ihnen nur meine Erfahrung weitergeben: einige unserer Kunden erleben eigenanteilsfreie Hörsysteme als völlig ausreichend in ihrem Alltag. Viele entscheiden sich nach dem Probetragen im Gromke Hörzentrum für Hörsysteme mit einem privaten Eigenanteil. Sie konnten erleben, welchen Vorteil ein Hörsystem mit Zusatzausstattung bietet: Sprache verstehen auf der Familienfeier, Filme im Fernsehen wieder genießen, Vorträge und Konzerte mit vollem Genuss erleben. Ich denke, jeder muss für sich selbst herausfinden welche der modernen Ausstattungsmerkmale in seinem Alltag Bedeutung haben - schließlich kann man diese im Probetragen erleben. Wichtig zu wissen ist, das niemand gezwungen ist einen Eigenanteil zu leisten, wenn er das nicht möchte oder nicht kann.

12.09.11
Aktionstag »Leipzig hört!?« - Hören mit allen Facetten

Zum 20-jährigen Jubiläum des Gromke Hörzentrums hatte man in Leipzig zum Aktionstag »Leipzig hört!?« geladen. Mit einem randvollen Programm wurde der Festakt am 7. September 2011 im Neuen Rathaus gefeiert. Ziel der umfassenden Veranstaltung war es, die Bedeutung des Hörsinns in allen Facetten aufzuzeigen. Dafür hatte man nicht nur Mediziner und Akustikexperten, sondern auch Politiker und Künstler gewonnen, die mit ihren Vorträgen das Thema Hören recht vielschichtig präsentierten.

Für Auflockerung zwischen den einzelnen Vorträgen sorgte die Moderatorin des Aktionstages, Annekatrin Michler, mit ihrem Leipziger Improvisationstheater. Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, hob hervor, wie wichtig das Hören auch für eine lebendige, moderne Stadt sei. Denn sie lebe von einer gelingenden Kommunikation, die erst das gute Hören möglich mache.

Vor der abschließenden Talkrunde über die Facetten des Hörens konnte man mit viel Schmunzeln einer amüsanten Auseinandersetzung zum Thema Hören folgen, die Anke Geißler, langjähriges Ensemblemitglied des bekannten Leipziger Kabaretts »academixer«, vortrug. Abgerundet wurde »Leipzig hört!?« von einer begleitenden Ausstellung und vielen weiteren Angeboten rund um das Thema Hören.

Kurzinterview mit Prof. Dr. Andreas Dietz

Herr Prof. Dr. Dietz, welche Bedeutung hat das Hören für Sie im Hinblick auf Ihren beruflichen Alltag als Leiter der Kopfkliniken der Universitätsklinik Leipzig?

Prof. Dr. Andreas Dietz: Hören wird aus meiner Sicht immer wichtiger, denke ich an das zunehmende Hör- angebot unserer Kommunikationsgesellschaft. Hören wird für mich als Ohrenarzt nicht zuletzt aber auch deshalb immer relevanter, weil es immer interessantere Möglichkeiten gibt, bei Hörstörungen Verbesserun- gen zu erreichen. Natürlich gibt es eine Menge noch offener Fragen und Probleme, denen wir uns noch wissenschaftlich nähern müssen.

Im TV konnte man Sie vor einiger Zeit als Schlagzeuger erleben. Welche Bedeutung hat das Hören für Sie ganz persönlich?

Prof. Dr. Andreas Dietz: Hören ist für mich extrem wichtig, da es nicht nur um Kommunikation, sondern auch um Lebensqualität durch Genuss von Musik geht. Früher wollte ich tatsächlich Schlagzeuger werden und habe sehr viel Zeit mit meiner Band verbracht. Die Vorstellung, nicht mehr hören zu können, wäre für mich schrecklich.

Kurzinterview mit Gabriele Gromke

Frau Gromke, welche Bedeutung hat das Hören für Sie im Hinblick auf Ihren beruflichen Alltag als Inhaberin der Gromke Hörzentren?

Gabriele Gromke: Seit über 40 Jahren befasse ich mich intensiv mit dem Thema Hören. Nach einer Ausbildung zur Audiologie-Phoniatrie-Assistentin konnte ich, auch im Rahmen meiner Tätigkeit im Hörgerätezentrum einer Poliklinik, über viele Jahre wertvolle Erfahrungen in der Lösung von Hör- problemen sammeln. Die politische Wende in Deutschland bescherte mir die drohende Arbeitslosigkeit und bot mir gleichzeitig die Chance zu einem eigenen Anfang in der Selbstständigkeit.

Sie unterstützen seit Jahren Künstler und Projekte, die sich vor allem Gehörtem widmen. Welche Be- deutung hat das Hören für Sie ganz persönlich?

Gabriele Gromke: Das Hören ist ein wesentlicher, in der Allgemeinheit leider unterschätzter Bestandteil unserer Lebensqualität. Wir stehen zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen und unterstützen somit Projekte und Initiativen aus unserem geografischen Umfeld im sozialen und kulturellen Bereich.

29.06.11
2. Platz beim VertriebsVuchs 2011

Am 19.05.2011 wurde anlässlich der vierten Fachtagung VertriebsERFOLG in Radebeul der deutschlandweit ausgelobte "Preis für die beste Vertriebsidee", der VertriebsVuchs verliehen. Der Preisträger wird für innovative und einmalige Ideen und deren gekonnte Realisierung durch ein Voting des Fachpublikums ausgewählt. 2011 hatten sich insgesamt über 30 Unternehmen für diesen Preis bei der auslobenden Unternehmensberatung, tradu4you® gmbh aus Chemnitz, beworben. Insgesamt wurden 5 Unternehmen für den VertriebsVuchs nominiert: e-dox GmbH, Gromke Hörzentrum, Wohnungsbaugenossenschaft UNION eG, Citykurier! Gera GmbH & Co. KG, 3D Micromac AG. Den Vertriebsvuchs 2011 erhielt die e-dox gmbh für ihre innovative Relaunchgestaltung unter Nutzung der "roten Gießkanne". Das Gromke Hörzentrum wurde für seine beeindruckende und ideenreiche Gestaltung der Filialen und der Marketingaktionen durch das Publikum als zweiter Sieger gewählt. Alle anderen Nominierten beeindruckten das Publikum ebenso durch ihre interessanten Vertriebsideen, so dass die Abstimmung Kopf an Kopf verlief.

18.05.11
Gromke Hörzentrum ist einer der 3 Preisträger beim Wettbewerb Handwerk 2.0 des Deutschen Handwerksblatt's

Laut einer Studie der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, die in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg und dem Institut für Sozialinformatik (ifs) Bielefeld entstand, ist das Handwerk im Web 2.0 noch nicht angekommen. Zwar wickeln 90 Prozent der befragten Handwerksbetriebe ihre tägliche Korrespondenz über E-Mail ab aber nur 83 Prozent verfügen über eine eigene Internetpräsenz. Im Rahmen der Aktion "Handwerk 2.0" erhielt das Gromke Hörzentrum nun für seine Internetpräsenz das Prädikat "Internet-Pionier". Das Deutsche Handwerksblatt ging mit der Aktion "Handwerker 2.0" in die Offensive und suchte per Online-Umfrage Internetpioniere, die bereits die Klaviatur der modernen, webbasierten Kommunikation beherrschen und geschäftlich nutzen. Gesucht wurden Betriebe, die eine Erneuerung ihres Auftritts planen oder gerade die ersten Schritte ins Internet wagen.  Mit der Aktion "Handwerker 2.0" unterstützt das Deutsche Handwerksblatt die Bemühungen der Handwerkskammern, die Betriebe fit zu machen für die Herausforderungen der modernen, webbasierten Kommunikation.  Wir bedanken uns für die Auszeichnung beim Deutschen Handwerksblatt, Fairrank und der Deutschen Telekom!

06.04.11
High-Tech Hörgeräte für die Einsteiger- und Mittelklasse: Besser hören für alle

Hörgeräteträger, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis legen, müssen ab sofort keine Kompromisse mehr eingehen. Mit verschiedenen Einstiegsgeräten der Hersteller ist leistungsstarke Spitzen-Technologie jetzt in allen Preislagen verfügbar. Die neuen Modelle warten mit Funktionen auf, die zuvor Premium-Geräten vorbehalten waren. Auch das Design lässt keine Wünsche offen: So sind die Hörsysteme 20 bis 30 Prozent kleiner als ihre Vorgänger und verschwinden komplett hinter dem Ohr. Mit ihrem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis sind die beiden neuen Hörlösungen Phonak Cassia und Phonak Solana der ideale Begleiter für alle, die Wert auf gutes Hören in sämtlichen Alltagssituationen legen. Die leistungsstarken Geräte sind in den Varianten Hinter-dem-Ohr und Im-Ohr verfügbar sowie auch als Miniaturvariante Petite. Alle Modelle ermöglichen optimales Verstehen in jeder Hörsituation, ob am Telefon, im Restaurant oder beim Fernsehen. Die Hörsysteme sind mit innovativen Funktionen ausgestattet, die Störgeräusche ausblenden, selbst hochfrequente Töne wieder hörbar machen und Rückkopplungseffekte unterdrücken. Die Systeme können zudem drahtlos an Telefon, TV und MP3-Player angeschlossen werden. Das System Solana bietet z.B. Richtungshören, automatische Anpassung von Lautstärke und und eine effiziente Unterdrückung von Störgeräuschen. Die ZoomControl-Funktion ermöglicht dem Träger die freie Wahl der Hörrichtung – nach vorne, hinten, links oder rechts – und sorgt für optimales Sprachverstehen, selbst wenn man dem Sprecher nicht gegenüber steht. Solana passt sich auf intelligente Weise an die Bedürfnisse und Vorlieben seines Trägers an. Das Gerät speichert die bevorzugten Einstellungen selbständig ab und ruft diese automatisch in ähnlichen Situationen wieder auf. Die neuen Modelle sind auch als maßgeschneiderte Im-Ohr Geräte erhältlich. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen mehreren Gehäuse- und Batteriegrößen, verschiedenen Anbindungs- und Mikrofon-Optionen sowie einer umfassenden Farbpalette. So findet jeder schnell das Hörsystem, das am besten zu ihm passt und seinen Alltag optimal meistert. Die neuen Hörsysteme sind ab sofort im Gromke Hörzentrum erhältlich und können dort auch unverbindlich zur Probe getragen werden.

27.01.11
So gut hören wie Christa Loewig

Testen und bewerten Sie neueste Siemens-Technik

„Intelligentes Hören und Verstehen" bieten die neuesten Hörgeräte aus dem Hause Siemens. Der Konzern bietet nun 250 Testhörern die Gelegenheit, die Hörsysteme der neuen Generation kostenfrei und unverbindlich im Rahmen eine Studie im Gromke Hörzentrum zu testen.
Nur ein paar Dezibel zu hören, kann schon die Welt bedeuten. Ein Flüstern. Ein Freudenschrei. Ein stilles Lob. Das Klingen von feierlich angestoßenen Gläsern. Hören bedeutet weitaus mehr, als nur Geräusche und Klänge wahrzunehmen.
Hören ist schön. Hören ist Lebensqualität! Eine Hörminderung kann schnell Ihr ganzes Leben beeinflussen. Um dem entgegenzuwirken, verfolgt Siemens gemeinsam mit Hörakustikern in ganz Deutschland eine Vision: Jedem einzelnen Menschen das Hörsystem zu geben, das optimal zu seinen individuellen Vorlieben, Ansprüchen und Lebensumständen passt. Für ein Leben voller Freude. 

 

„Doch noch immer zögern viele Menschen, bei einer Hörminderung zu handeln. Nachdem sie dann erste Erfahrungen gesammelt haben, sind viele Kunden zumeist überrascht, wie leicht ihnen das Hören und Verstehen mit Hörsystemen fällt.“, so Gabriele Gromke, Hörgeräteakustiker-Meisterin vom Hörzentrum. Hörsysteme sind kein vollständiger Ersatz für ein natürliches Gehör. Aber durch die Fortschritte der letzten Jahre kann das natürliche Hörvermögen besser denn je simuliert werden.

 

Die neueste Entwicklung von Siemens heißt BestSound Technology.

Mehr  als 100 Ingenieure und Entwickler haben daran gearbeitet. Das oberste Ziel von BestSound Technology ist ein möglichst natürlicher Klang und optimales Sprachverstehen. Unter diesem Begriff verbergen sich eine Menge hochinnovativer Hörtechnologien und Verfahren:

 

SpeechFocus untersucht die Hörumgebung konstant und registriert automatisch, aus welcher Richtung jemand spricht. Das Mikrofon wird entsprechend nach vorne, hinten oder auf die Seiten ausgerichtet. Die Hörsysteme speichern zudem die persönlichen Einstellungen des Kunden, z.B. Lautstärke, während der ersten Wochen ab und stellen sich danach in den jeweiligen Hörsituationen automatisch darauf ein.

 

„Für die Studie suchen wir Teilnehmer, die bisher keine Hörsysteme tragen, aber auch erfahrene Hörgeräteträger“, so Gabriele Gromke. „Die Testhörer haben die einzigartige Gelegenheit, die Hörsysteme ganz bequem im Alltag und ihrem gewohnten Umfeld zu testen. Wir werten nach der Testphase die Checkhefte der Testhörer aus. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Entwicklungsarbeit ein. Interessenten können sich einfach an die Filialen des Hörzentrum Gromke wenden. Dort erhalten sie alle Informationen und können sich anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei und verpflichtet nicht zum Kauf.

21.01.11
Lange und laut – Studie belegt intensives Musikhören über MP3-Player und Handy

91 Prozent der deutschen Teenager hören Musik über MP3-Player und Handy, elf Prozent davon mehr als drei Stunden pro Tag. Weitere elf Prozent tun dies bei der maximal möglichen Lautstärke. Dies sind nur einige der Ergebnisse einer internationalen Studie von Hear the World, die eindrucksvoll belegt, wie intensiv besonders Jugendliche, aber auch viele Erwachsene Musik über Kopfhörer konsumieren. Dabei ist sich die Mehrheit der Befragten der möglichen negativen Konsequenzen für das Gehör bewusst. Wie gravierend die Folgen speziell für junge Menschen sein können, zeigt eine von der Krankenkasse DAK vorgelegte Untersuchung. Diese belegt, dass die Zahl der versicherten Kinder und Jugendlichen, denen seit 2005 ein Hörgerät verschrieben wurde, um 38 Prozent gestiegen ist. Im Rahmen einer internationalen Studie hat Hear the World, eine weltweite Initiative des führenden Hörgeräteherstellers Phonak, in Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz, Großbritannien und den USA über 4.400 Menschen im Alter von 14 - 65 Jahren zu ihren Hörgewohnheiten befragt.

 

Hier einige Ergebnisse im Überblick:

  • Zehn Prozent der Deutschen hören täglich Musik über MP3-Player und Handy. Weltweiter Spitzenreiter sind die USA mit 18 Prozent, gefolgt von Großbritannien mit 16 Prozent.
  • In der Gruppe der deutschen Teenager sind es 36 Prozent, die täglich über MP3-Player und Handy Musik hören. Spitzenreiter sind die Jugendlichen in Italien mit 52 Prozent, gefolgt von der Schweiz mit 46 Prozent.
  • Über 80 Prozent der Deutschen hören Musik lauter als 50 Prozent der maximal möglichen Lautstärke, 6 Prozent davon hören bei voller Lautstärke. Bei den deutschen Teenagern sind es sogar elf Prozent, die ihre MP3-Player und Handy bis zum Anschlag aufdrehen.
  • Die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer beträgt bei über der Hälfte der befragten Deutschen mehr als eine Stunde, elf Prozent der deutschen Teenager bringen es sogar auf über drei Stunden.

Gravierende gesundheitliche Folgen

Immer mehr junge Menschen sind heute von Hörverlust betroffen – Tendenz weiter steigend. Experten führen diesen Trend, neben einem generell erhöhten Lärmpegel in unserem Alltag, auf eine stark zunehmende Mediennutzung zurück. „MP3-Player gehören heute bei Jugendlichen einfach dazu. Das Problem: Oft wird ein Schallpegel von >90 dB, ab dem das Gehör nachhaltig geschädigt werden kann, überschritten – und das über einen längeren Zeitraum“, erläutert Professor Patrick Zorowka, geschäftsführender Direktor der Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen an der Universität Innsbruck. „Dem Gehör fehlt die Möglichkeit, sich nach einer zu hohen Belastung und ungenügender Lärmpause zu erholen. Die meisten Menschen wissen zwar, dass zu laute Musik das Gehör schädigt. Ihnen ist dabei aber oft nicht bewusst, dass Hörschäden irreversibel sind – und das unabhängig vom Alter.“

Abgesehen von den langfristigen Folgen, die erst in einigen Jahren sichtbar werden, zeichnen sich heute schon erste gesundheitliche Konsequenzen ab. Eine von der Krankenkasse DAK vorgelegte Untersuchung zeigt, dass die Zahl der versicherten Kinder und Jugendlichen, denen seit 2005 ein Hörgerät verschrieben wurde, um 38 Prozent gestiegen ist. Weltweit geht die WHO von 170 Millionen Kindern aus, die auf eine Hörhilfe angewiesen sind, um eine normale Hör- und somit Sprachentwicklung durchlaufen zu können.

Musik genießen – mit Vernunft und der 60/60 Regel Eines ist klar: Musikhören über MP3-Player und Handy ist schon lange kein Trend mehr, sondern gehört über alle Altersgruppen hinweg zum Alltag. Deshalb sind Eltern gefordert, ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit MP3-Player und Musik-Handy – und damit auch dem Gehör – zu vermitteln.

„Hörschäden sind besonders wahrscheinlich, wenn Musik zu laut und über einen zu langen Zeitraum gehört wird. Wer sich vor einem späteren Hörverlust schützen möchte, sollte als Faustregel Musik pro Tag nicht länger als 60 Minuten bei einer Lautstärke von 60 Prozent des Maximalvolumens eines MP3-Players konsumieren. Dabei spielt natürlich auch die allgemeine Lärmbelastung im Alltag eine Rolle: Wer beispielsweise täglich starkem Lärm am Arbeitsplatz oder Verkehrslärm ausgesetzt ist, sollte seinem Gehör entsprechend mehr Ruhepausen gönnen“, so Professor Zorowka. Darüber hinaus lässt sich mit der Wahl der richtigen Kopfhörer ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Gehörs leisten. Hochwertige Modelle blenden Umgebungslärm effektiv aus und sorgen so für Musikgenuss bei geringeren Lautstärken – was weniger Belastung für das Gehör bedeutet.

21.01.11
Zum Schnellhörtest ins Gromke Hörzentrum

Jetzt können Sie kostenfrei und unverbindlich Ihr Gehör in all unseren Filialen prüfen lassen. Einfach Termin vereinbaren und unsere Hörakustiker erstellen Ihr individuelles Hörprofil und erläutern Ihnen detailiert, wie es um Gehör steht.

 

Lernen Sie unsere Hörwelten kennen