Hörsysteme

Zu den bekanntesten und gleichzeitig ältesten Hörhilfen gehört sicher die Hand hinter dem Ohr. Man bediente sich aber schon in der Antike speziell entwickelter Hilfsmittel, den Hörrohren: Hörner von Tieren wurden als Schallverstärker benutzt. Erste Hörgeräte wurden Ende des 19. Jahrhunderts mit der Erfindung des Telefons und des Kohlemikrofons möglich. 1925 wurde das erste transportable Hörgerät gebaut.
Seit den 1950er Jahren gibt es Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden können; das erste In-dem-Ohr-Gerät kam 1983 auf den Markt. Und seit dem Einzug der Digitaltechnik Mitte der 1990er Jahre werden Hörsysteme - wie wir Akustiker sie nennen - immer leistungsfähiger.
Die Miniaturisierung von Computertechnik erlaubt es den Herstellern heute Hörsysteme zu entwickeln, die mit den Hörgeräten von einst nicht mehr zu vergleichen sind. So errechnet ein Hörsystem-Prozessor (das Herzstück moderner Hörsysteme) in Sekundenbruchteilen immer wieder neu, in welcher Hörsituation man sich befindet - Sprache wird gezielt verstärkt, störender Lärm reduziert.
Kabellose Verbindungsmöglichkeiten machen aus Hörsystemen wahre Kommunikationskünstler
Ob Fernseher, Handy, Mobiltelefon, Stereoanlage, MP3-Player, Computer, Navigationsgerät oder Alarmsystem - fast jedes Signal kann an ein Hörsystem übertragen werden.
Jeder Hörverlust ist so speziell wie ein Fingerabdruck. Das Gromke Hörzentrum steht für individuelle Beratung und Auswahl der für Sie am besten geeigneten Hörsystemvariante. Auf der Basis eines individuellen Hörprofils beraten wir Sie kompetent, transparent und umfassend.
